WAS TUN IM TRAUERFALL

Was tun im Trauerfall? – Ein leiser Leitfaden

Wenn ein Angehöriger von uns geht, steht die Welt für einen Moment still. Und doch muss gehandelt werden.

  • 1

    Ein Arzt muss den Tod feststellen. Der behandelnde Hausarzt, der ärztliche Bereitschaftsdienst oder ein Krankenhausarzt erstellt den Totenschein.

  • 2

    Die nächsten Angehörigen informieren. Sie dürfen sich Zeit für den Abschied nehmen – zu Hause, im Heim oder Krankenhaus. Oft hilft es, wenn man gemeinsam erste Entscheidungen trifft: Beisetzungsform, Musik, Blumenschmuck, wer eingeladen werden soll.

  • 3

    Wichtige Unterlagen bereithalten. Dazu gehören Personalausweis, Geburts- und Heiratsurkunde, ggf. Scheidungsurteil, Krankenkassenkarte, Rentenausweis.

  • 4

    Die Wohnung versorgen. Wenn der Verstorbene allein lebte: Haustiere betreuen, Strom und Wasser abstellen, Lebensmittel entsorgen. Denken Sie auch an Benachrichtigung des Vermieters.

  • 5

    Gibt es einen Vorsorgevertrag? Falls ja, informieren Sie das betroffene Bestattungsunternehmen.

  • 6

    Kontaktieren Sie uns. Wir holen Ihren Angehörigen liebevoll ab, kleiden ihn ein und betten ihn im vorbereiteten Sarg. Ob Pflegeheim, Klinik oder Zuhause – wir sind da. Wenn Sie möchten, können Sie beim Abschied noch anwesend sein.

  • 7

    Die Versicherungen informieren. Bitte möglichst schnell – bei Lebensversicherungen gilt oft eine 48-Stunden-Frist. Wir helfen Ihnen gern dabei.

Beim Bestatter – Entscheidungen in Ruhe

In einem persönlichen Gespräch mit uns wählen Sie:

  • Erd- oder Feuerbestattung
  • Sarg oder Urne
  • Blumenschmuck, Musik, Trauerbild
  • Geistlicher oder Trauerredner

Wir begleiten Sie durch jeden Schritt, arrangieren Termine mit dem Friedhof, stimmen Wunschdaten ab und sorgen für einen würdigen Rahmen.

Grabstätte und ein gemeinsames Essen

Gemeinsam mit der Friedhofsverwaltung suchen Sie die passende Grabstätte aus. Gibt es ein Familiengrab, klären wir für Sie die Laufzeit. Auch den Leichenschmaus können Sie bewusst gestalten – als Moment der Nähe, des Erinnerns, vielleicht sogar des Lächelns.

Testament und Formalitäten nach der Beisetzung

Liegt ein Testament vor, muss es dem Nachlassgericht übergeben werden. Ein Erbschein kann beim Nachlassgericht oder Notar beantragt werden. Auch hier unterstützen wir.

Banken und Versicherungen

Wir beraten Sie, ob ein Erbschein notwendig ist, was übertragbar ist und was gekündigt werden muss. Schritt für Schritt. Ohne Eile.

Die Bestattungskosten

Unsere Begleitung für Sie ist ein wertvoller und unbezahlbarer Akt der Milde und Güte. Dennoch entstehen vielerlei Kosten über diesen letzten Weg. Jede Leistung von uns öffnen wir transparent. Jedoch entscheiden Sie, welche Leistungen Sie davon in Anspruch nehmen möchten Kein Mensch gleicht dem anderen – so ist auch jeder Abschied und jede Leistung individuell. Wir erstellen mit Ihnen eine Übersicht der Kosten, von der Abholung, Einkleidung, Ausstattung, Musik, Trauerdruck, Graböffnung und vieles mehr. Nehmen Sie sich die Zeit, die Sie brauchen.

Bestattungsvorsorge

Für Sie. Für Ihre Lieben.

„Ich möchte, dass alles geregelt ist.“ Dieser Wunsch ist Ausdruck von Fürsorge. Mit einer Vorsorge geben Sie Ihren Angehörigen Sicherheit und Raum für die Trauer.

Sie bestimmen, wie die Beisetzung ihren Rahmen, ihre Würde und ihren Abschied zeigen soll: die Form, der Ort, der Blumenschmuck, die Musik. Auch ob ein Geistlicher oder ein Trauerredner sprechen soll- oder still. All das wird schriftlich festgehalten – verbindlich und verlässlich.

Gerne beraten wir Sie unverbindlich zur Vorsorge. Auch zu Patientenverfügungen oder Testamenten. In einem geschützten Raum. Mit Ruhe und Herz.

Eine kleine hawaiianische Philosophie:

In Hawaii gibt es die Weisheit: “E hele me ka pu’olo.” Reise mit leichtem Gepäck.  Diese Weisheit ist gerade in einem Trauerfall eine starke Schulter. Sie ermutigt uns, die Schwere loszulassen und jedem,  der auf diese Reise geht, Gedanken der Liebe in sein Gepäck zu legen. Auch wir selbst dürfen diese Liebe in uns wirken lassen.